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Erneuerbare Energien

Zielstellung des Fokusthemas Erneuerbare Energien ist es, die Auswirkungen veränderter Umweltbedingungen auf die Möglichkeiten der Nutzung der Erneuerbaren Energien Geothermie, Windkraft, Photovoltaik und Biomasse zu prognostizieren und eventuell erforderlich werdende strategische Anpassungsempfehlungen zu erarbeiten.

Klimaänderungen können sich auf den Ertrag und die Sicherheit von Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien auswirken. So ist es beispielsweise möglich, dass der Ertrag der Windkraftnutzung durch klimawandelbedingt stärkere Windaufkommen zukünftig enorm gesteigert werden kann. Dem gegenüber steht die Anforderung, die Standsicherheit von Windkraftanlagen den drohenden Starkwinden entsprechend anzupassen. Ein weiteres Beispiel ist die Nutzung von Solarenergie. Durch eine erhöhte Anzahl an Sonnenstunden am Tag und im Jahr kann durch Photovoltaikanlagen wesentlich mehr Strom erzeugt werden. Mit der steigenden Sonnenscheindauer wird jedoch auch der Energieverbrauch für Raumklimatisierung und anderen Kühlbedarf ansteigen.

Wie sich der Klimawandel auf die zukünftige Nutzung von Erneuerbaren Energien auswirken wird, soll innerhalb des Fokusthemas Erneuerbare Energien erarbeitet werden. Unter der Federführung von GICON sollen insbesondere bedarfsgerechte Strategien für eine Kombination der Nutzung Erneuerbarer Energien mit anderen erforderlichen technischen Anlagen entwickelt und im Rahmen eines Pilotprojektes am Beispiel der Geothermie aufgezeigt werden, wie durch innovative Herangehensweisen Entwicklungschancen genutzt, negative Auswirkungen minimiert und Anpassungen optimiert werden können. Durch die Einbeziehung von Behörden und Praxis-Partnern aus der Wirtschaft soll die Forschungsleistung direkt am Bedarf wesentlicher Akteure ausgerichtet werden.

Durch das Aufzeigen der zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels auf die Erneuerbaren Energienutzungen wird es Planern und Entwicklern in der Region ermöglicht, die Ergebnisse gerade bei langfristigen Planungsleistungen in ihre Planungen mit einzubeziehen bzw. eigene Strategien daraus abzuleiten. Dies betrifft nicht nur den Bereich der Erneuerbaren Energien. Ziel ist es, auch Planer und Projektentwickler aus regional sehr typischen Wirtschaftszweigen, wie z.B. dem Küstenschutz oder maritimen Tourismus die Möglichkeit aufzuzeigen, wie durch eine innovative Herangehensweise die Nutzung der Erneuerbaren Energien von vornherein mit in die Projektplanungen (wie z.B. Küstenschutzanlagen bzw. touristischen Einrichtungen) einbezogen werden können. Hierfür wird insbesondere das Anwendungsprojekt zur Nutzung von Geothermie bei der Planung von Küstenschutzanlagen unter Einbeziehung von touristischen Einrichtungen initiiert und dabei regionale Planer als Dritte mit einbezogen.

Beteiligte Partner: 
GICON, vTI
Kontakt
Institution: 
GICON – Großmann Ingenieur Consult GmbH
Niederlassung Rostock
Straße, Nr.: 
Rosa-Luxemburg-Str. 25/26
PLZ, Ort: 
18055 Rostock
Telefon: 
+49 381 252312-00
Fax: 
+49 381 252312-29
Web: 
http://www.gicon.de
Ansprechpartner: 
Dipl.-Ing. Cindy Dengler
Weitere Beteiligte: 
Dipl.-Ing. Burkhard Schuldt (Projektleiter)