Workshop "Kommunaler Küstenschutz unter veränderten klimatischen Bedingungen"

Venue
Timmendorfer Strand
Date
Verantwortlicher Ansprechpartner bei RADOST
Dr. Peter Fröhle
Teilnehmer
Dr. Peter Fröhle
Dr. Grit Martinez

Kommunale Praxis sollte jetzt Einfluss nehmen
 
Werden bewährte Küstenschutzkonzepte in einem sich wandelnden Klima auch zukünftig Bestand haben? Diese Frage bewegte die Teilnehmenden des Workshops Kommunaler Küstenschutz am 18. Januar am Timmendorfer Strand. An dem Workshop, der gemeinsam von der Universität Rostock und dem Tourismusverband Schleswig-Holstein ausgerichtet wurde, nahmen mehr als 50 Personen aus der deutschen Ostseeregion teil. Dazu zählten Gemeinde- und Tourismusvertreter, Fachingenieure und Landschaftsarchitekten, Wissenschaftler, Vertreter von Nichtregierungsorganisationen sowie der staatlichen Ämter für den Küstenschutz.
 
Ein zentrales Anliegen der Veranstalter war es, den Austausch zur Umsetzung konkreter Schutz- und Anpassungsmaßnahmen zwischen den Gemeinden an der deutschen Ostseeküste anzuregen sowie von den Erfahrungen an verschiedenen Küstenabschnitten in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu berichten. Vorsorglicher Schutz und damit auch Anpassung an klimatische Veränderungen ist bei der zu zwei Dritteln von Erosion gefährdeten Außenküste der Ostsee unabdingbar. Zudem leben ca. 180.000 Menschen an der deutschen Ostseeküste und müssen vor möglichen Überflutungsgefahren geschützt werden.
 
Schäden an den Küstenschutzanlagen und die Verringerung des touristisch nutzbaren Strandes lassen die Gemeinden nach adäquaten Lösungen suchen, die Schutzfunktion und Generierung von touristischem Mehrwert miteinander verbinden. Am Beispiel der Gemeinden Timmendorfer Strand und Kühlungsborn wurde gezeigt, dass Küstenschutz mit Freiraumplanung, Naturschutz und touristischen Konzepten einhergehen kann. Besonders wichtig ist dabei eine aktive und frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an den Planungs- und Entscheidungsvorgängen.
 
Weitere Informationen finden Sie unter: hier
 
Das Programm finden Sie im Anhang.