2. RADOST-Jahresbericht

Report
RADOST-Verbund
Ecologic Institut
RADOST-Berichtsreihe, Bericht Nr. 3

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
auf dem Weg der Erarbeitung von Klimaanpassungsstrategien für die Modellregion Ostseeküste sind die Partner des Projektes RADOST im zweiten Projektjahr wiederum ein gutes Stück vorangekommen. Erste Forschungsergebnisse und Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit den politischen Entscheidungsträgern in Ministerien, Verwaltungen und Kommunen können nun vorgestellt werden.
Unsere Küsten- und Hochwasserschutzbauten sind heute ein ausgeklügeltes System aus Deichen, Hochwasserschutzdünen, Strandaufspülungen, Buhnensystemen, Wellenbrechern, Uferlängswerken und vielem mehr. Dennoch, durch die klimatischen Veränderungen wird die Bandbreite der möglichen Entwicklungen an der deutschen Ostseeküste groß sein. Auch Klimaforscher können uns nicht sagen, wie das „Übermorgen“ aussehen und was dies konkret für unsere Küstenlinien, die touristische Infrastrukturen und Hafenanlagen, den Gewässerzustand der Ostsee und unsere Naturschutzgebiete bedeuten wird.
Vor diesem Hintergrund haben wir besonderen Wert auf die Kommunikation und Zusammenarbeit mit den politischen Entscheidungsträgern auf der kommunalen, der Länder- und der Bundesebene und den Austausch von besten regionalen Erfahrungen zu Anpassungsmaßnahmen zwischen den Gemeinden an der deutschen Ostseeküste gelegt. Hinzu kam in diesem Projektjahr die Aufnahme der Arbeitsbeziehungen mit den RADOST-Partnerregionen in den Ostseeanrainerstaaten und an der Ostküste der USA.
Wir hoffen, dass Ihnen der zweite RADOST-Jahresbericht eine Anregung in Ihrem Arbeitsumfeld ist und Akteuren, die künftig die Klimaanpassung in ihrer Region voranbringen wollen, weitere Möglichkeiten aufzeigt, diesen Entwicklungsprozess aktiv mitzugestalten.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Grit Martinez
RADOST-Projektleiterin