Erneuerbare Energien im (Klima-) Wandel - Empfehlungen und Anpassungsstrategien

Report
Cindy Dengler
Berlin
RADOST-Berichtsreihe, Bericht Nr. 36

Zielstellung in der Bearbeitung des Fokusthemas Erneuerbare Energien war es, die Auswirkungen veränderter Umweltbedingungen auf die Möglichkeiten der Nutzung Erneuerbarer Energien zu prognostizieren und ggf. erforderlich werdende strategische Anpassungsempfehlungen zu erarbeiten. Im Detail wurden folgende erneuerbare Energieformen betrachtet:

  • oberflächennahe Geothermie
  • Photovoltaik
  • Windenergie
  • Biogas

Im vorliegenden Bericht wird zusammengefasst festgestellt, dass wie fast überall auch die Nutzung dieser Energieformen durch den Klimawandel vorwiegend vor Herausforderungen gestellt wird. Hauptsächlich stellt die potenzielle Zunahme von Extremwetterereignissen ein Risiko vor allem für die Wirtschaftlichkeit der Energieerzeugungsanlagen (Ertragsausfälle aufgrund von Schäden) dar. Die Ausnahme ist die Nutzung der oberflächennahen Geothermie, deren Wirtschaftlichkeit hauptsächlich in den Wintermonaten klimawandelbedingt begünstigt wird.
Die aus den Forschungsergebnissen ableitbaren Anpassungsempfehlungen konzentrieren sich vor allem auf die technische Anpassung der Anlagen an die wachsenden Umweltanforderungen. Anpassungsempfehlungen wie z.B. die Erhöhung von Standfestigkeitsparametern der technischen Komponenten um zukünftig stärkeren Extremwetterereignissen standhalten zu können, werden jedoch bereits aufgrund von Erfahrungen aus vergangenen Ereignissen bei Planern und Herstellern berücksichtigt. Die Anpassung bzw. Weiterentwicklung der Energietechnik ergibt sich zudem zwangsläufig um marktwirtschaftlich wettbewerbsfähig zu bleiben.